In
der Einführung und
in unseren (Erlebnis-) Berichten
haben wir Sie ausführlich mit der Problematik des weltweiten
Artensterbens vertraut gemacht.
Nun stellt sich natürlich die Frage:
Was kann gegen den internationalen Artenschwund
unternommen werden?
Und
eines sei gleich zu Beginn festgestellt:
Sie können als Verbraucher beim Artenschutz sehr viel
bewegen. Wahrscheinlich sogar mehr als die gesamte Politik!
Denn jeder Verbraucher kann durch seinen Konsum dafür
sorgen, dass nicht noch mehr Arten aussterben. Natürlich
ist dies mit etwas höheren Kosten verbunden, denn ein
Öko-Schnitzel kostet derzeit ohne Zweifel mehr, als ein
herkömmliches aus industrieller Produktion. Dafür
werden Sie aber zweifelsohne durch ein gutes Gewissen belohnt.
Gleichzeitig setzen Sie sich nämlich für den Erhalt
unserer Landschaft und gegen die Praktiken der Industrie ein,
die uns immer mehr mit künstlichen Aromen und Zusatzstoffen
als Konsument gewinnen möchte.
BSE und die Maul- und Klauenseuche haben uns gezeigt,
wohin die industrielle Produktion führt. Die Politik
wurde nun wachgerüttelt und überlegt, wie Sie die
Subventionen für die großflächige, industrielle
Landwirtschaft umstellen kann. Denn bisher kostet ein Bio-Schnitzel
nur wegen der hohen Subventionierung im Vergleich so viel
mehr: Bislang flossen nämlich rund 90 Prozent der Fördermittel
in die Groß-Betriebe und blieben so größtenteils
der kleineren ökologischen Landwirte verschlossen.
Auf den folgenden Seiten zeigen wir Ihnen, wie Sie sich
als Verbraucher für mehr Artenvielfalt einsetzen können!