"Möglicherweise leben in den Tropenwäldern 20 bis 40mal mehr
Tierarten als auf der ganzen übrigen Erde zusammenkommen." (ARA,
1992)
Rund
um den Äquator erstrecken sich die tropischen Regenwälder. Es wird
geschätzt, dass rund 70 Prozent aller Tier- und Pflanzenarten der
Erde hier leben. So wachsen alleine in dem kleinen Panama mehr Pflanzenarten,
als auf dem gesamten europäischen Kontinent und auf einem einzigen
Hektar Wald sind über 500 Baumarten zu Hause. Bei uns in Deutschland
hingegen zählt man gerade einmal 60. Und diese riesigen Unterschiede
in der Artenvielfalt lassen sich auch auf die Tierarten übertragen:
Im Amazonas leben rund 2500 Fischarten, bei uns kommt man in ganz
Westeuropa dagegen nur auf 60.
 |
| Regenwald
- von allen Seiten bedroht |
Doch der Regenwald ist nicht nur in der Artenvielfalt und den daraus
resultierenden und als sehr wichtig anzusehenden Möglichkeiten für
die Medizin, sondern auch für das Klima von allergrößter Bedeutung.
Die Wälder speichern und verarbeiten riesige Mengen von CO2.
Doch der so wichtige tropische Regenwald wird von allen Seiten
bedroht. Jährlich werden etwa 12.163.000 Hektar Regenwald zerstört.
Täglich werden hierdurch zahlreiche Arten in ihrem Bestand verdrängt
oder ausgerottet. Die Einflüsse der fortschreitenden Regenwaldzerstörung
sind unter anderem folgende: